
Wie sich der Schrottpreis fürs Auto aus dem Gewicht ergibt
Der Schrottwert eines Altautos ergibt sich aus seinem Gewicht mal dem Tonnenpreis für Autoschrott.
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Ein durchschnittliches Altauto wiegt 1.131 kg und bringt als Schrott 90,48 bis 113,10 Euro, je nachdem, ob der Motor noch drin ist. Davon gehen rund 100 Euro Recyclingkosten ab, die der Verwerter einplanen muss, deshalb bleibt oft wenig übrig. Geben Sie das Gewicht Ihres Autos ein, und Sie sehen seinen Materialwert.
Das ist das durchschnittliche Altauto von 2023, es wog nach der Abfallstatistik 1.131 kg. Der untere Wert gilt, wenn der Motor fehlt, der obere für ein vollständiges Auto. Davon gehen rund 100,00 Euro Recyclingkosten ab, die der Verwerter einplanen muss. Vom vollständigen Auto bleiben deshalb rechnerisch 13,10 Euro übrig. Der ADAC sagt es kürzer: So viel wie den Tonnenpreis gibt es für ein Schrottauto nur selten.
Sie finden das Gewicht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I), Feld G.
Der Zustand entscheidet über den Tonnenpreis. Beide Preise stehen mit Quelle und Datum in der Tabelle darunter.
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Schrottwert nach Gewicht | 113,10 Euro |
| Recyclingaufwand, den der Betrieb je Pkw einkalkuliert | -100,00 Euro |
| Was rechnerisch übrig bleibt | 13,10 Euro |
1.131 kg enthalten rechnerisch 848 kg Metall, 136 kg Kunststoff, 30 kg Glas. Vom Metall werden nach dem Schredderversuch des Umweltbundesamtes mindestens 840 kg verwertet.
Das Ergebnis ist ein Materialwert, kein Angebot. Was eine Autoverwertung zahlt, entscheidet sich bei der Besichtigung. Zur Größenordnung: Ein vollständiges Auto von 1.131 kg kommt bei 100,00 Euro je Tonne auf 113,10 Euro Materialwert, dem rund 100,00 Euro Recyclingkosten je Auto gegenüberstehen.
| Zustand des Autos und Quelle | Euro je Tonne |
|---|---|
| Vollständiges Fahrzeug mit MotorPreisliste H. Henken GmbH, Friesoythe, Zeile Altautos mit Brief (bei Anlieferung), 100 Euro je Tonne, henkengmbh.de. Deckungsgleich mit dem ADAC: der Schrottpreis liege aktuell bei rund 100 Euro pro Tonne.Preisstand 28.07.2026 | 100,00 Euro |
| Motor oder andere wesentliche Bauteile fehlenPreisliste H. Henken GmbH, Friesoythe, Zeile Altautos mit Brief (bei Anlieferung) ohne Motor, 80 Euro je Tonne, henkengmbh.de.Preisstand 28.07.2026 | 80,00 Euro |
Einen bundesweiten Durchschnittspreis gibt es nicht: Für beide Zustände liegt nur eine datierte Preisliste vor (H. Henken GmbH), und aus einem einzigen Wert lässt sich kein Mittelwert bilden. Schrottpreise schwanken stark, deshalb steht bei jedem Preis sein Datum.
Zum Vergleich: A.V.M. Autoverwertung Meermann GmbH in Vechta nennt für Karossen (Motorstatus auf der Preisliste nicht angegeben) 70,00 Euro je Tonne (Stand 06.08.2026). Ob der Motor dabei noch verbaut ist, sagt die Firma nicht, deshalb rechnen wir diesen Preis nicht mit ein.
Die Anteile gelten im Durchschnitt aller Altautos und sind hier auf 1.131 kg umgerechnet. Gemessen wurde nicht an einem bestimmten Auto.
| Material und Quelle | Masse |
|---|---|
| MetallUmweltbundesamt nach Angaben der Fahrzeughersteller: Metallgehalt der Pkw-Neuzulassungen 2005 im Mittel 75,0 Prozent, anwendbar auf die Altfahrzeuge der Jahre 2020 bis etwa 2024. | 848 kg |
| KunststoffUmweltbundesamt: durchschnittlicher Kunststoffgehalt der Altfahrzeuge 12 Prozent, 2023 etwa 136 kg je Fahrzeug. | 136 kg |
| GlasUmweltbundesamt: rund 30 kg Glas je Altfahrzeug enthalten. | 30 kgfeste Angabe, nicht am Gewicht hochgerechnet |
Von den 848 kg Metall werden nach einem Schredderversuch im Auftrag des Umweltbundesamtes mindestens 99 Prozent verwertet, also 840 kg. Vor dem Schreddern bauen die Verwerter im Schnitt 22,9 Prozent des Gewichts aus, davon 16,4 Prozent Metallteile wie Katalysator, Motor und Getriebe und 6,5 Prozent andere Teile wie Reifen und Flüssigkeiten. In den Schredder kommt danach eine Karosserie von durchschnittlich 811 kg.
Seit 2015 müssen die Beteiligten der Altautoverwertung, von den Herstellern bis zu den Verwertungsbetrieben, im Durchschnitt mindestens 95 Prozent des Gewichts eines Autos wiederverwenden oder verwerten. Mindestens 85 Prozent davon müssen als Material wiederverwendet oder recycelt werden, nicht durch Verbrennen. Erreicht wurden 2023 nach den Zahlen des Umweltbundesamtes 93,2 Prozent Verwertung und 86,1 Prozent Material, bezogen auf die 250.749 im Inland angefallenen Altautos. Beim Material ist das Ziel damit übertroffen, bei der gesamten Verwertung knapp verfehlt.
Der Rechner nennt den Materialwert nach Gewicht, kein Angebot. Was eine Autoverwertung wirklich zahlt, hängt von brauchbaren Ersatzteilen, vom Modell und vom Tagespreis ab und steht erst nach der Besichtigung fest. Ob der Hersteller Ihr Auto kostenlos zurücknimmt, prüfen Sie im Werkzeug Ist die Rücknahme Ihres Altautos kostenlos?
Ein durchschnittliches Altauto mit 1.131 kg bringt bei 80 bis 100 Euro je Tonne 90,48 bis 113,10 Euro Materialwert. Davon gehen rund 100 Euro Recyclingkosten ab, die der Verwerter einplanen muss. Nach Angaben des ADAC gibt es den vollen Tonnenpreis für ein Schrottauto deshalb nur selten.
Rechnen Sie das Gewicht Ihres Autos in Tonnen mal den Preis je Tonne. Ein Auto mit 1.131 kg hat 1,13 Tonnen, bei 100 Euro je Tonne ergibt das 113,10 Euro. Das ist der Materialwert, kein Angebot.
Das Gewicht steht im Fahrzeugschein, der Zulassungsbescheinigung Teil I, in Feld G. Es ist die Leermasse des fahrbereiten Autos in Kilogramm.
Nach Angaben des ADAC bieten Verwerter die Abmeldung häufig gegen eine Gebühr von ungefähr 50 Euro an. Melden Sie das Auto selbst ab, kostet das bei der Zulassungsstelle 15,90 Euro, online 2,10 Euro. So steht es in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr.
Nein, einen bundesweiten Durchschnittspreis gibt es nicht. Wir haben nur eine datierte Preisliste für Altautos gefunden, und aus einem einzigen Wert lässt sich kein Durchschnitt bilden. Schrottpreise schwanken stark, deshalb steht bei jedem Preis sein Datum.

Der Schrottwert eines Altautos ergibt sich aus seinem Gewicht mal dem Tonnenpreis für Autoschrott.
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Sie berechnen den Restwert, indem Sie den Preis eines vergleichbaren, unbeschädigten Autos ermitteln und davon die Reparaturkosten sowie einen Abschlag für den Schaden abziehen.
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Für ein altes Auto haben Sie drei Wege: ein anerkannter Verwerter nimmt es oft kostenlos oder gegen den reinen Schrottwert, ein Ankäufer zahlt bar und holt ab, verlangt dafür aber Abzüge, und der private Verkauf bringt meist den höchsten Preis, kostet Sie aber Zeit und Mühe mit Anzeige, Besichtigung und Vertrag.
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